chuchichäschtli

Achtung K.O.-Tropfen

Verfasst von: hispace in: Mai 9, 2007

Jetzt hat mich doch gerade eine Bekannte angerufen und mir erzählt, dass sie mit drei Freundinnen in einer Bar in Ulm war am Samstag und der Abend hat scheinbar im Krankenhaus geendet. Die vier Frauen hatten Getränke bestellt und die auch immer gut im Auge behalten. Der Barkeeper spendierte ihnen noch einen Schnaps, den sie dann auch noch getrunken haben. Zwei der vier Freundinnen gingen anschließend zum Auto und übrig waren noch Martina (meine Bekannte) und eine ihrer Freundinnen, der es ganz plötzlich schlecht wurde…sie konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Martina schleppte sie zu den Türstehern wo die Freundin dann auch noch spucken musste und von da an weiss Martina gar nichts mehr, da auch sie plötzlich zusammenbrach (die anderen zwei Frauen im Auto auch). Martina, wachte erst um 10 Uhr morgens im Krankenhaus auf und kein Mensch glaubte ihnen dort, dass sie keine Drogen konsumiert hätten. Auch die Polizei fand, es würde wenig Sinn machen eine Anzeige zu machen, solange sie keine Beweise hätten. Es waren ganz klar K. O.Tropfen und die sind scheinbar nur 6 Stunden nachweisbar im Blut. Ich habe mich dann einfach gefragt, was das für einen Grund hat, dass jemand einem K. O.-Tropfen ins Getränk mischt und da habe ich doch einiges im Netz an Artikeln gefunden. Es ist auch nicht das erste Mal, dass ich so etwas höre, Freunden von mir aus der Schweiz, ist das gleiche passiert und meine Mutter ist genau so, im abgeschlossenen Schlafwagen auf der Fahrt nach Italien ausgeraubt worden.

Was ich allerdings ganz erschreckend finde…bei meiner Recherche im Netz, habe ich mehrere Suchanfragen von Männern gefunden, die wissen wollten, woher sie K. O. Tropfen bekommen oder wie sie zusammen gesetzt sind.

Also irgendwie, bin ich jetzt gerade froh, dass ich keine Tochter habe in dem Alter…..

P.S. Rohypnol kenne ich selber, da ich als 15 Jährige ziemlich herumexperimentiert habe und ich kann sagen…es haut einfach um. Tja, die lagen halt offen im Apothekerschränkchen meiner Eltern rum.

K.-o.-Tropfen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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K.-o.-Tropfen sind Schlafmittel, die man Personen unbemerkt in ihre Nahrung mischen kann. Das Opfer wird nach dem Trinken oder Essen betäubt oder willenlos und kann daraufhin zum Opfer von Eigentums- oder Sexualdelikten werden. Anschließend kann sich das Opfer häufig selbst nicht mehr daran erinnern – es entstehen Gedächtnislücken von mehreren Stunden.

Wirkstoffe waren früher Chloralhydrat und Barbiturate. Heute benutzen die Täter Benzodiazepine, insbesondere Flunitrazepam (Rohypnol®), neuerdings auch 4-Hydroxybutansäure (GHB, Liquid Ecstasy) oder γ-Butyrolacton (GBL) genannt. Je nach Wirkstoff kann es sogar zu tagelanger Bewusstlosigkeit kommen und die Opfer können schlimmstenfalls mit schweren, jahrelangen gesundheitlichen Schäden zu kämpfen haben.

TourismWatch vom Evangelischen Entwicklungsdienst sieht folgende Regionen als gefährlich an: Thailand, Indien, Nepal und den früheren Ostblock. Es seien auch Fälle aus Mitteleuropa bekannt, beispielsweise auf der Zugstrecke Zürich-Mailand. Im Sommer 2005 sollen auf der Lake Parade am Genfer See rund ein Dutzend Menschen, vornehmlich Frauen, mit K.O.-Tropfen vergiftet worden sein.

Ein sexueller Missbrauch, der mit Hilfe von K.-O.-Tropfen begangen wird, ist nach deutschem Recht gemäß § 179 StGB, nach österreichischem Recht gemäß § 205 StGB strafbar

www.cityinfonetz.de/index.php?artikel_id=35630544

www.tourism-watch.de/dt/20dt/20.vorsicht/index.html

www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=770322

www.stern.de/tv/sterntv/586567.html?nv=sb

http://tourism-watch.de/dt/20dt/20.vorsicht/index.html

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